Underworld Rafting in Charleston

Ich habe in alten Fotos gestöbert und beschlossen, euch mal wieder ein biss­chen von der Zeit im let­zten Jahr zu bericht­en, in der ich mit meinem Kiwimo­bil unter­wegs war. In diesem Beitrag geht’s zum Under­world Raft­ing in Charleston.

Charleston

Das kleine Örtchen Charleston liegt an der West­küste der Südin­sel, nördlich von Grey­mouth. Den Touran­bi­eter Under­world Adven­tures kann man gar nicht ver­fehlen. Als ich mit denen tele­foniert habe, um meine Tour zu buchen, gab man mir statt ein­er Adresse den Hin­weis, dass es das einzige große Gebäude im Ort ist und direkt am High­way liegt 😉

Bei dieser Tour habe ich übri­gens gel­ernt, dass dieses kleine Örtchen im 19. Jahrhun­dert, während sein­er Hochzeit­en im Gol­drausch, mal als Haupt­stadt Neusee­lands im Gespräch war. Kann man sich jet­zt nicht mehr vorstellen 😉

Die Tour

Der Vorteil der Neben­sai­son: Wir waren nur drei Teil­nehmerin­nen und hat­ten mit Mark einen unheim­lich net­ten Tour­guide. Man kon­nte seine Begeis­terung für diese Gegend spüren! Und da er im Win­ter mit den Touren nicht so unter Zeit­druck ste­ht, hat er uns alles viel aus­führlich­er erk­lärt als das in der Haupt­sai­son möglich ist.

Die Tour kostet $185 für Erwach­sene und $150 für Kinder. Wenn ihr einiger­maßen spon­tan seid, kön­nt ihr sie aber über BookMe deut­lich gün­stiger buchen.

Auf geht’s zur Höhle

Zunächst mussten wir — wie bei so vie­len Touren — mal wieder unser Out­fit zusam­men­stellen: Schwim­manzüge, Spezialschuhe, zum Pad­deln geeignete Hand­schuhe und Helm mit Stirn­lampe. Danach sind wir erst ein kleines Stück mit einem Bus gefahren und anschließend ging es mit dieser süßen Bim­mel­bahn weit­er:

Charleston, Underworld Rafting - Bimmelbahn in den Urwald

Alleine diese Fahrt durch den Regen­wald war schon ein High­light! 😀 Kurz darauf beka­men wir unsere Reifen in die Hand gedrückt, die wir ab da mit uns rum­schlep­pen mussten.

Charleston - Underworld Rafting, unterwegs mit Reifen

Erst sind wir ein biss­chen weit­er durch den Regen­wald gelaufen, dann etwas über 130 Stufen hochgestiegen und dann ging es rein in die Höhlen. Das Nile Riv­er Cave Sys­tem ist ein ziem­lich großes Höh­len­sys­tem über drei Ebe­nen, die alle etwas unter­schiedlich ausse­hen. Mark hat uns aus­führlich durch dieses Sys­tem geführt, alles inter­es­sant und unter­halt­sam erk­lärt und wir haben uns nach und nach zur unter­sten Ebene vorgear­beit­et.

Charleston - Underworld Rafting, Tropfsteinhöhle

Hier sind wir übri­gens kurz davor, vom Dinosauri­er gefressen zu wer­den. Sieht man, ne? 😉

Charleston - Underworld Rafting, Dinosaurierzähne

Auf den oberen bei­den Ebe­nen durften wir zwar den Kalk­stein anfassen, aber auf keinen Fall die Sta­lag­miten, Sta­lagtiten oder son­stige Sin­terge­bilde. Nur an dieser einen Stelle hat Mark uns abge­broch­ene Stücke in die Hand gedrückt und wie ihr seht, sind die licht­durch­läs­sig 🙂

Charleston - Underworld Rafting, lichtdurchlässige Sinter

Ab ins Wasser

Als wir uns bis zur unter­sten Ebene vorgear­beit­et hat­ten, ging es ins (ziem­lich kalte) Wass­er.

Charleston- Underworld Rafting, Menschenkette in Reifen

Mark hat uns in ein­er Rei­he durch die Höh­le gepad­delt. Wir haben unsere Lam­p­en aus­gemacht und die Glow­worms an der Decke betra­chtet. Es war wie unter einem Ster­nen­him­mel dahinzutreiben. Grandios! 🙂 Mark hat uns vorher, als wir die Lam­p­en noch eingeschal­tet hat­ten, die Tierchen aus der Nähe begutacht­en lassen und ganz viel über sie erzählt. Sehr inter­es­sant 🙂

Und dann ging es raus aus der Höh­le und rein in den Fluss, der uns zur Bim­mel­bahn zurück gebracht hat. Da hat­ten wir noch mal ne Menge Spaß 😀

Charleston- Underworld Rafting, Rafting im Reifen

Charleston - Underworld Rafting, Tour auf dem Fluss mit Regenbogen im Hintergrund

An dem Tag hat es ständig zwis­chen Son­nen­schein und Regen gewech­selt und zwar ziem­lich plöt­zlich. Das hier war nicht der einzige Regen­bo­gen, den ich gese­hen habe 🙂

Fazit

Es war eine run­dum gelun­gene Tour und wenn ihr dort in der Gegend seid, kann ich euch nur empfehlen, sie auch zu machen 🙂 Die Tour war auf jeden Fall das Geld wert!

Ein weit­eres Plus der Tour: Mark hat fleißig Fotos von uns geschossen und wir kon­nten sie uns anschließend von der Web­site des Touran­bi­eters herun­ter­laden. Schön, ein paar Bilder als Erin­nerung an diesen tollen Tag zu haben 🙂


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